Lasst uns tanzen, auch im Netz !

August 24, 2015

In den 90er Jahren des verflossenen Jahrtausends begann man in Europa allmählich, die Autos an Kreuzungen umeinander herumzuführen. Die Ampeln wurden abgeschraubt und danach in allen Ländern der Erde hundert Tausende von Kreiseln gebaut. Mit und ohne Kunst in der Mitte. Das sei das Wassermannzeitalter, das uns allen ein zunehmend bewegliches Vorstellen verschafft, weil sich der Frühlingspunkt der Sonne in einem Luftzeichen befinde, weil Wassermann ja doch ein Luftzeichen sei, hat man mir erklärt - genau verstanden habe ich es nicht -. Auch dass die Strassenplaner in den Stadtbauämtern wegen Wassermann nicht bereits früher von Vernunft und Eleganz hätten ergriffen werden können, will mir nicht in den Sinn. 

 

Auf jeden Fall gilt: wir müssen nicht frontal aufeinander los, um uns dann von zwei Farben sagen zu lassen, was läuft. Eine davon kann uns im Zentrum eines menschenleeren Strassenspinnennetzes einer Grossstadt mitten in der Nacht um 03.45 Uhr eine minutenlange Gehorsamsprüfung aufzwingen. Das ist mit dem Kreisel vorbei. Wir haben verstanden, dass wir uns auch höchst elegant aus dem Weg gehen können. Wir müssen nur in gebogenen Richtungen zu denken beginnen. Dann wird die Gerade auch im Strassenverkehr zu dem, was sie in der geistigen Welt schon immer war, nämlich zur längsten Verbindung zwischen zwei Punkten.

Und aus diesem Grunde warte ich seit Jahren auf das Internet 3.0, welches die geistlose Eindimensionalität (d.h. - sofern man nicht schon chinesisch schreibt - immer mehr nach rechts füllen und nach links diliiiten) in kosmische Dimensionen heben wird. Dorthin, wo sich Kreise in ewigen Götterbahnen umschlingen. - Jetzt ist es so quasi da, als Vorgeschmack! Und es funktioniert!! - Und auch in Kreisen himmlischer Sphären lässt sich vorwärts tippen. Versucht es! - Das Ganze wird dem Nutzer des Internet 3.0 durch die Sphärenmelodie der Sirene Barbra Streisand versüsst (etwas Geduld braucht's, bis sie einsetzt!). Hört den "Windmills of your mind" bis zum Ende zu (die schöne Melodie stammt von Wolfgang Amadeus Mozart höchstpersönlich). Und die hypnotische Tiefenentspannung erpart Euch die nächste Yogastunde.
Klick
 

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